VERBUNDEN SEIN
Stell dir vor, du bist ein Turm und in deinem Innern gibt es mehrere Fahrstühle, weil es so viele Informationen zu transportieren gibt. Die Informationen können vom Kopf bis zu den Füßen und wieder zurück fahren und zwischendurch überall anhalten. Doch plötzlich fahren einige Fahrstühle nur noch zwischen oben und der Mitte hin und her und andere fahren nur noch zwischen unten und der Mitte hin und her. In der Mitte staut sich alles, manche schaffen das Umsteigen, manches gerät durcheinander.
Dieses Gefühl, das Oben und Unten nicht mehr miteinander verbunden sind, wird manchmal ein Gefühl von Traurigkeit, Mutlosigkeit oder Kraftlosigkeit.
Unsere Mitte ist das Becken, das manchmal ein bisschen wie eingerostet ist und den Durchfluss verhindert. Vielleicht durch vieles Sitzen oder wegen schlimmer Ereignisse, aber vielleicht auch, weil wir uns weniger bewegen, tanzen, springen, hüpfen, rennen, toben, Freude haben oder haben wir weniger Freude, weil wir uns weniger bewegen?
Nimm Kontakt zu deinem Becken auf, spüre hinein und lade die Bewegungen ein, vom Becken zu kommen. Aus dem Becken heraus: hebe den Arm, greife die Tasse und führe sie zum Mund. Kannst du auch das Schlucken im Becken beginnen lassen?
Ein lebendiges Becken, das Oben und Unten verbindet, macht das Leben kraftvoller.
Mit herzlichen Grüßen,
Anne Barthelmeß


